Die Premier League wurde erstmals 2005 ausgetragen. 2005 hieß sie nach dem Sponsor 888.com League, 2006 und 2007 Holsten Premier League, seit 2008
Whyte & Mackay Premier League. 2011 stieg der Sponsor der ersten Jahres wieder ein und sie heißt wieder 888.com League. 2012 wurde McCoy als Titelsponsor
gewonnen.
Sie wird in den ersten Monaten des Jahres gespielt, von Februar bis Mai, an 14 Spieltage und einem Final-Tag, jeweils Donnerstags an Spielorten
in ganz England.
2005 und 2006 hatte sie sieben Teilnehmer, dann wurde auf acht Teilnehmer aufgestockt. Die Spieler spielen jeweils zweimal gegeneinander in einer
Hin - und einer Rückrunde, die vier Erst-Platzierten spielen dann Finale und Halbfinale gegeneinander aus, es gewinnt also nicht unbedingt der
Tabellen - Erste.
An den normalen Spieltagen werden pro Spiel 14 Legs 501 gespielt. Sieger ist der Spieler, der als erster acht Legs gewonnen hat. Bei diesem
Spielmodus ist es auch möglich, dass es ein Unentschieden gibt, da nie mehr als 14 Legs gespielt werden.
Im Semifinale wird Best of 21, im Finale Best of 31 Legs gespielt.
Die Teilnahme an der Premier League ist für die Spieler sehr attraktiv. Das Preisgeld fließt zwar nicht in den Order of Merit ein, es ist aber
(265000 britische Pfund) sehr hoch.
Die PDC verändert immer wieder ihre Kriterien für die Teilnahme an der Premier League. Bisher immer dabei waren die Top vier des PDC Order of Merit,
in vielen Jahren waren es die Top 6, der Rest der Plätze wird als Wild Cards vergeben, wobei da oft die Leistungen der Spieler während der
PDC Weltmeisterschaft eine Rolle spielt. 2011 wurde vier der Plätze als Wild Cards vergeben.
In den ersten vier Auflagen der Premier League konnte Phil Taylor die Premier League für sich entscheiden, ehe er in der fünten Saison völlig
überraschend von Debütant Mervyn King im Halbfinale geschlagen wurde. Im Finale konnte King die Form allerdings nicht mehr aufrecht erhalten,
so dass James Wade den Titel und das Rekordpreisgeld von 125.000 Pfund entgegen nahm.
Teilnehmer:
2005: Phil Taylor, Colin Lloyd, Peter Manley, Roland Scholten, Mark Dudbridge, John Part, Wayne Mardle
2006: Phil Taylor, Raymond van Barneveld, Roland Scholten, Colin Lloyd, Ronnie Baxter, Peter Manley, Wayne Mardle.
Raymond van Barneveld wirft gegen Peter Manley einen Neun-Darter.
2007: Phil Taylor, Raymond van Barneveld, Terry Jenkins, Dennis Priestley, Colin Lloyd, Peter Manley, Adrian Lewis,
Roland Scholten
2008: Phil Taylor, James Wade, Raymond van Barneveld, Adrian Lewis, Wayne Mardle, Peter Manley, Terry Jenkins, John Part
2009: James Wade, Mervyn King, Phil Taylor, Raymond van Barneveld, Terry Jenkins, John Part, Jelle Klassen, Wayne Mardle
(fiel krankheitsbedingt nach der neunten Woche aus
2010: Phil Taylor, Raymond van Barneveld, James Wade, Terry Jenkins, Mervyn King, Ronnie Baxter, Simon Whitlock,
Jelle Klaasen.
Raymond van Barneveld wirft gegen Terry Jenkins einen Neun-Darter, Phil Taylor wirft im Finale gegen James Wade gleich zwei Neun-Darter.
2011: Phil Taylor, Adrian Lewis, James Wade, Gary Anderson, Raymond van Barneveld, Simon Whitlock, Terry Jenkins, Mark Webster.
2012: Phil Taylor, Adrian Lewis, James Wade, Gary Anderson, Raymond van Barneveld, Simon Whitlock, Kevin Painter, Andy Hamilton
Sieger
| 2005 | Phil Taylor | 16:4 | Colin Lloyd |
| 2006 | Phil Taylor | 16:6 | Roland Scholten |
| 2007 | Phil Taylor | 16:6 | Terry Jenkins |
| 2008 | Phil Taylor | 16:8 | James Wade |
| 2009 | James Wade | 13:8 | Mervyn King |
| 2010 | Phil Taylor | 10:8 | James Wade |
| 2011 | Gary Anderson | 10:4 | Adrian Lewis |
| 2012 | Phil Taylor | 10:7 | Simon Whitlock |
Preisgeld
| Sieger | Finalist | Halbfinale | Fünfter | Sechster | Siebter | Achter |
| 2012 | 150 000 Pfund | 70 000 Pfund | 50 000 Pfund | 40 000 Pfund | 35 000 Pfund | 30 000 Pfund | 25 000 Pfund |