Die PDC World Championship wird seit dem Jahr 1994 ausgetragen.
Sie beginnt immer in den Wochen vor Weihnachten und zieht sich, unterbrochen durch die Feiertage, bis in neue Jahr, wobei es dann immer
zu Überschneidungen mit der World Championship der BDO kommt.
Weil das Finale immer erst im neuen Jahr gespielt wird, wird das Turnier auch immer nach dem neuen Jahr genannt, das Turnier, dass
Ende 2010 beginnt ist deshalb die Weltmeisterschaft 2011.
Die World Championship ist das wichtigste und größte Turnier der PDC.
In den Jahren von 1994 bis 2007 fand das Turnier in der Circus Tavern in Purfleet statt unter recht beengten Verhältnissen vor
rund 800 Zuschauern, so dass die PDC 2007 in den Alexandra Palace umzog, in dem schon die "News of the World" stattgefunden hatten
und der doch wesentlich mehr Platz bietet. Rund 2500 Zuschauer können so das Turnier vor Ort verfolgen.
Seit dem ersten Jahr wird die Weltmeisterschaft von Sky Sports übertragen, das seine Produktion auch an andere Fernsehsender verkauft.
In Holland sendet SBS6, Sports1 in Deutschland, Fox Sports in den USA und Australien, TSN in Kanada, SuperSport in Süd Afrika), Ten Sports
in Indien, CCTV in China, Showtime im Mittleren Osten Ukraine TV in der Ukraine, Sky in Neu Seeland, IKO in Polen, Starhub in Singapur,
Sport1 in Ungarn Meersat in Malaysia, 7TV in Russland, Measat in Indonesien und J Sports in Japan wobei es sich aber nicht immer um
Live Übertragungen handelt.
An der Hauptrunde der World Championship nehmen 64 Spieler teil, 2011 werden (wie immer)die Top 32 des Order of Merit dabei sein, dann
wird es 20 eingeladene Spieler geben, die sich über Qualifikationsturniere außerhalb des UK qualifiziert haben oder aus dem PDPA Qualifier
kommen. Dazu kommen die Top 4 des European Order of Merit die sich nicht anderweitig schon qualifiziert haben sowie die Top 16 des
Players Championship Order of Merit, die nicht schon anders qualifiziert sind.
In der Vorrunde und im 2010 wieder eingeführten Spiel um den dritten Platz werden Legs gespielt, sonst Sets und zwar in der ersten
Runde Best of 5, in der zweiten und dritten Runde Best of Seven, im Viertelfinale Best of Nine, im Halbfinale Best of 11 und im
Finale Best of 13.
Das Preisgeld ist über die Jahre immer weiter gestiegen, der Sieger wird 2011 200 000 Pfund erhalten und der Finalist 100 000 Pfund.
Nach verschiedenen wechselnden Sponsoren wird das Turnier seit 2003 von Ladbrokes.com - einer Wettfirma gesponsert.
Obwohl das Turnier schon seit 16 Jahren ausgetragen wird, gab es bisher lediglich vier verschiedene Sieger. Dennis Priestley
konnte die allererste World Championship gewinnen, Raymond van Barneveld war 2007 der Sieger, gleich in seinem ersten Jahr bei
der PDC, John Part war bisher zwei Mal erfolgreich, 2003 und 2008. Dominiert hat das Turnier aber Phil Taylor mit bisher 13
PDC Weltmeister Titeln und bis auf 2008 stand er, wenn er schon nicht gewinnen konnte, doch im Finale.
Während Phil Taylor bei seinen ganzen Turnier Teilnahmen bisher lediglich 4 Spiele verloren hat, ist Raymond van Barneveld
der bisher einzige Spieler, der Neun-Darter erzielen konnte, zwei sind es bis jetzt. 2010 wurden mit 507 die bisher
meisten 180 des gesamten Turniers erzielt, davon hat alleine Simon Whitlock 58 geworfen.
Den höchsten bisher erzielten Durchschnitt hatte Phil Taylor 2002 während eines Zweitrunden Spiels mit 111.21.
Die PDC versucht immer wieder die Weltmeisterschaften etwas "aufzupeppen". Seit ein paar Jahren gibt es Walk-on Girls,
die die Spieler auf die Bühnen begleiten. Bei der Weltmeisterschaft 2010 gab es erstmals eine Art Cheerleader Group,
die während des Walk-On und in der Zeit vor dem Spiel kurze Tanzeinlagen zeigten.
PDC Weltmeister
| 1994 | Dennis Priestley | 6:1 | Phil Taylor |
| 1995 | Phil Taylor | 6:2 | Rod Harrington |
| 1996 | Phil Taylor | 6:4 | Dennis Priestley |
| 1997 | Phil Taylor | 6:3 | Rod Harrington |
| 1998 | Phil Taylor | 6:0 | Dennis Priestley |
| 1999 | Phil Taylor | 6:2 | Peter Manley |
| 2000 | Phil Taylor | 7:3 | Dennis Priestley |
| 2001 | Phil Taylor | 7:0 | John Part |
| 2002 | Phil Taylor | 7:0 | Peter Manley |
| 2003 | John Part | 7:6 | Phil Taylor |
| 2004 | Phil Taylor | 7:6 | Kevin Painter |
| 2005 | Phil Taylor | 7:4 | Mark Dudbridge |
| 2006 | Phil Taylor | 7:0 | Peter Manley |
| 2007 | Raymond van Barneveld | 7:6 | Phil Taylor |
| 2008 | John Part | 7:2 | Kirk Sheperd |
| 2009 | Phil Taylor | 7:1 | Raymond van Barneveld |
| 2010 | Phil Taylor | 7:3 | Simon Whitlock |
| 2011 | Adrian Lewis | 7:5 | Gary Anderson |
| 2012 | Adrian Lewis | 7:3 | Andy Hamilton |
| 2013 | Phil Taylor | 7:4 | Michael van Gerwen |
Preisgeld
| Sieger | Finalist | Halbfinale | Viertelfinale | Letzte 16 | Letzte 32 | Letzte 64 | Preliminary |
| 2012 | 200 000 Pfund | 100 000 Pfund | 50 000 Pfund | 25 000 Pfund | 15 000 Pfund | 10 000 Pfund | 6000 Pfund | 3500 Pfund |
| 2013 | 200 000 Pfund | 100 000 Pfund | 50 000 Pfund | 25 000 Pfund | 15 000 Pfund | 10 000 Pfund | 6000 Pfund | 3500 Pfund |