World Series of Darts Finale 2026 - Bericht Finale

SMITH HOLT SICH SEINEN ERSTEN WORLD SERIES OF DARTS FINALS TITEL
Ross Smith kämpfte sich am Sonntag in Amsterdam zu seinem ersten World Series of Darts Finals Titel - er schlug im Finale Gerwyn Price mit 11:5 und sicherte sich damit den zweiten Premier Titel seiner Karriere.

Smith ist der sechste verschiedene Sieger der begehrten World Series of Darts Finals Trophäe. Der Gewinn der Siegprämie von 100.000 Pfund war ein weiterer Meilenstein seines spektakulären Jahrs.
Der frühere European Champion beeindruckte schon mit aufeinanderfolgenden Durchschnitten von über 100 gegen Kevin Doets und Daryl Gurney und setzte den Weg zum Titel am Finaltag mit einem 10:7-Sieg über Josh Rock fort. Im Halbfinale setzte sich der 37-Jährige mit 11:8 gegen die niederländische Nummer eins, Gian van Veen, durch, warf im Spiel sieben Maxima und zwei High-Finishs und erreichte damit sein erst das zweites Finale eines Premier Events.
Im Finale traf Smith auf Price. Obwohl der Engländers stark scorte konnte Price nach einem 11-Darter zum 5:5-ausgleichen. Der Star aus Kent reagierte mit Checkouts von 123 und 127 Punkten und gewann sechs Legs in Folge, bevor er sich mit einem 14-Darter gegen den Wurf in der niederländischen Hauptstadt einen unvergesslichen Sieg holte.

"Ich bin hin und weg wegen des Siegs, ich bin einfach so glücklich", sagte Smith, der auf dem Weg zum Sieg elf Maxima warf und einen Durchschnitt von fast 104 Punkten spielte. "Du spielst gegen Gerwyn Price, er ist einer der besten Spieler der Welt. Da muss man sein Spiel steigern - ihn zu schlagen, wow. Ich nehme jedes Spiel, wie es kommt, und konzentriere mich immer nur auf das eine Spiel. Jedes Spiel, das ich spiele, ist für mich ein Finale, ich gebe alles, und im Moment läuft es einfach für mich." Seit der World Series und auf der Euro Tour hat einfach alles gepasst. Manchmal braucht man einen Tritt in den Hintern, und vielleicht war genau das der Auslöser."

Finalist Price verpasste trotz einer großartigen Leistung in Amsterdam seinen dritten World Series of Darts Finals Titel.
Der ehemalige Weltmeister verwarf in seinem Auftaktspiel am Freitag gegen Brody Klinge nur einen einzigen Dart auf ein Doppel, besiegte anschließend souverän den Kanadier Jim Long und erreichte problemlos den Finaltag.
Dort schlug die walisische Nummer eins gegen den UK-Open-Finalisten James Wade mit einem tollen Durchschnitt von 103,86 und warf ein 170er-Finish. Er gewann die letzten vier Legs des Spiels mit 13, 13, 10 und 12 Darts. Im Halbfinale setzte sich Price eindrucksvoll mit 11:7 gegen seinen Landsmann Jonny Clayton durch, wobei er sechs der letzten sieben Legs gewann und das Spiel mit einem Durchschnitt von über 104 beendete. Er zog zweiten Mal in diesem Jahr ins Finale eines Premier-Events ein.

"Ich war in diesem Finale miserabel, aber das soll die Leistung von Ross nicht schmälern - er war brillant", meinte Price, der den ersten Premier-Titel seit seinem Sieg bei den World Series Finals vor vier Jahren knapp verpasste. "Er hat seine Chancen genutzt und zum richtigen Zeitpunkt ein paar wichtige Checkouts getroffen. Aber ich bin sehr enttäuscht. Ich spiele gutes Darts und verdiene gutes Geld. Heute bin ich am Boden zerstört, aber es läuft gut für mich einem guten Weg, ich werde bald wieder okay sein!"

Zuvor hatte Clayton einen schlampig spielenden Luke Littler klar besiegt und damit die Chance des 19-Jährigen zunichtegemacht, einen beispiellosen "Clean Sweep" bei Premier-Events zu schaffen- der Waliser gewann mit 10:4 und fügte Littler dessen erste Niederlage bei einem Premier-Event seit dreihundertdreißig Tagen zu.

Van Veen setzte sich gegen seinen Landsmann Dirk van Duijvenbode durch - dabei gewann er vier Legs in Folge zum 10:8-Sieg. Unter anderem warf er einen 12-Darter und beendete das Spiel mit 124 Finish auf dem Bullseye.








Kontakt © Global Darts. All Rights Reserved. Impressum