Premier League 2026 - Vorschau Elfter Abend

Gian van Veen erfüllt sich einen Darts Traum, wenn die Premier League am Donnerstagabend in Rotterdam Station macht.

Der niederländische Nummer 1 van Veen ist eine der Hauptattraktionen am 11. Spieltag in der Rotterdamer Ahoy und der Kampf um die Qualifikation für das Finale intensiviert sich.
Van Veen trifft im wichtigen Viertelfinale auf den amtierenden Premier-League-Champion Luke Humphries. Beide Spieler wollen im Kampf um die Play-off-Plätze Boden gutmachen.
Der European Champion van Veen liegt aktuell mit vier Punkten Rückstand auf die Play-off-Plätze auf dem fünften Platz, während Humphries mit einem Punkt Rückstand auf van Veen auf dem siebten Platz steht. Der 23-Jährige stand in den ersten zehn Spieltagen bereits in vier Finalen und hofft, dass ihm die Rückkehr in seine Heimat den lang ersehnten ersten Tagessieg bescheren wird.

"Ich bin total aufgeregt. Es ist der Abend, auf den ich mich am meisten gefreut habe, und jetzt ist es endlich soweit", gestand der Vizeweltmeister. "Ich erinnere mich noch gut an die erste Austragung hier in Rotterdam 2016 - ich war damals im Publikum. Ich hätte nie gedacht, dass ich zehn Jahre später selbst auf dieser Bühne stehen würde, aber nun ist es soweit! Sobald ich die Einladung bekam, habe ich mir den 16. April im Kalender rot markiert. Das ist etwas, an dass ich mich mein Leben lang erinnern werde, deshalb werde ich es vor allem genießen - aber natürlich ist es auch nur ein weiteres Spiel und dann auch noch gegen Luke Humphries, einen meiner Hauptkonkurrenten um einen Platz unter den ersten Vier. Der Beste an diesem Abend wird gewinnen, und hoffentlich bin ich das!"

Humphries seinerseits will seine vier Spiele andauernde Niederlagenserie, die bis zum siebten Spieltag zurückreicht, beenden. Trotz allem hat er einen 100,2 Turnierdurchschnitt - den zweithöchsten der diesjährigen Teilnehmer.

Auch Michael van Gerwen steht am Donnerstag in Rotterdam im Rampenlicht. Der siebenmalige Premier-League-Champion trifft in einem weiteren herausragenden Viertelfinale auf den aktuellen Tabellenführer Jonny Clayton.
Die beiden standen sich bereits letzte Woche im Finale des zehnten Spieltags in Brighton gegenüber, wo Clayton einen 2:5-Rückstand aufholte und van Gerwen damit seinen zweiten Sieg in dieser Saison verwehrte. Clayton führt die Premier-League-Tabelle nach Siegen in Glasgow, Nottingham und Brighton mit drei Punkten Vorsprung an und will sich zum vierten Mal in Folge für das Finale qualifizieren.

"Es ist toll, an der Spitze zu stehen, aber ich will eigentlich nur unter die ersten Vier", bekräftigte Clayton, der 2021 bei seinem Debüt den begehrten Titel holte. "Ob ich Erster, Zweiter, Dritter oder Vierter werde, ist mir eigentlich egal. Ich will einfach nur am 17. Abend in der O2 Arena dabei sein." Ich würde nicht sagen, dass die Play-offs schon entschieden sind, aber wenn ich noch ein paar Punkte holen kann, vielleicht zwei, dann kann ich vielleicht sagen, dass es so gut wie geschafft ist. Ich habe einen guten Vorsprung auf Platz fünf, also drückt die Daumen, dass ich dort sein werde."

Luke Littler und Gerwyn Price treffen am Donnerstag im Eröffnungsspiel aufeinander. Beide Spieler wollen nach ihrem Viertelfinal-Aus in Brighton wieder in die Erfolgsspur zurückfinden.
Littler erzielte bei seiner Niederlage gegen Stephen Bunting den niedrigsten im Fernsehen übertragenen Average seiner PDC-Karriere, während Price an der Südküste gegen einen wiedererstarkten Josh Rock verlor. Littler liegt jedoch weiterhin neun Punkte vor dem Fünften, während Price nach seinen Siegen in Antwerpen und Manchester den dritten Tabellenplatz belegt.

Auch Bunting und Rock treffen im Spiel um den Einzug in die Halbfinale aufeinander, wo Van Gerwen oder Clayton auf den Sieger wartet. Durch seine Sieg über Littler in der vergangenen Woche setzte sich Bunting vor Humphries auf den sechsten Platz, während Rock seinen Aufwärtstrend mit dem dritten Viertelfinalsieg in Folge auf Kosten von Price fortsetzte.


Viertelfinal - Paarungen Elfter Abend:
Luke Littler gegen Gerwyn Price
Gian van Veen gegen Luke Humphries
Michael van Gerwen gegen Jonny Clayton
Stephen Bunting gegen Josh Rock







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